London calling


Es dürfte nun so manch interessierter Blick aus Deutschland über den Ärmelkanal in Richtung UK schweifen: Großbritannien macht ernst mit der eigenen Energiewende.

Die sogenannte „Electricity Market Reform“ setzt dabei auf zwei Instrumente – die „Contracts for Difference“ (CfDs – eine Art gleitende Marktprämie) und den „Capacity Market“ (CM – den Kapazitätsmarkt).  Bei den CfDs setzt Großbritannien dabei auf CO2-arme Technologien, so dass nach den Vorstellungen des britischen Gesetzgebers auch Atomkraftwerke oder fossile Kraftwerke mit CCS in den Genuss der Vergütung kommen werden. Damit wendet sich Großbritannien vom hierzulande viel diskutierten Quotenmodell ab und orientiert sich wieder mehr an den Mechanismen des deutschen EEG. Das Vorgehen beim Kapazitätsmarkt ist hier (PDF) näher beschrieben. Die erste Auktion der Kapazitäten (für die Leistungsvorhaltung in 2018/2019) soll dabei schon in 2014 stattfinden.

Während in Deutschland noch über das zukünftige Marktdesign diskutiert wird, wird es in Großbritannien bereits umgesetzt.

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