Aufbau der Stromtankstellen kommt (nicht) voran


Heute hat der BDEW die neuen Zahlen zum Ausbau der öffentlichen Ladepunkte veröfffentlicht und im Vergleich zum Jahreswechsel sind knapp 700 Ladepunkte hinzugekommen. Damit hören die guten Nachrichten leider auch schon auf.  Der Ausbau kommt zwar zahlenmäßig voran, aber der Bedarf wird bei weitem noch nicht gedeckt. Im Gegenteil: Der Ausbau verlangsamt sich weiter, denn es müssen sich immer mehr E-Fahrzeuge einen Ladepunkt teilen.

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Waren es 2014 noch vier Fahrzeuge pro Ladepunkt, kommen nun auf einen Ladepunkt bereits mehr als 9 Fahrzeuge. Wie ein Bericht der New York Times zeigt, führt ein Verhältnis von 10:1 bereits zu Rangeleien an den Ladepunkten.

Auch das angekündigte Subventionsprogramm der Bundesregierung wird hier nur punktuell eine Entlastung bringen, denn in den Oligopolmarkt der Ladepunkte kommt nur durch Regulierung oder komplette staatliche Finanzierung Bewegung. Wären die öffentlichen Ladepunkte auch gesetzlich Teil des Stromnetzes, wäre ein zügiger Ausbau der Ladepunkte und eine angemessene Finanzierung möglich, genau wie beim Stromnetz auch.

Ohne diese Weichenstellung wird der Ausbau jedoch weiterhin stocken und Deutschland beim Thema Elektromobilität weiter auf der Stelle treten. Die Elektromobilität ist eine Säule der Energiewende und sollte daher auch in rechtlicher Hinsicht wie ein Teil der Energiewende behandelt werden.  Wie dies konkret aussehen könnte, ist hier (Link zu Amazon) im Detail beschrieben.

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