Englische Übersetzung des EnWG


Ich will an dieser Stelle ein kurzes Update zum aktuellen Stand meiner Übersetzung des Energiwirtschaftsgesetzes (EnWG) geben:

Ich habe etwa 300 von 370 Seiten ins Englische übersetzt und bin recht begeistert, weil ich nun langsam die Ziellinie am Horizont erkennen kann.  Nach dem ich die eigentliuche Übersetzung abgeschlossen habe, werde ich noch intensiv Korrekturlesen müssen, aber das Buch sollte dennoch gegen Ende Juli (vor meinem Sommerurlaub) in den Druck gehen (hoffentlich!).

Ich denke, ich werde gegen Ende Juni noch einmal ein Update zur Übersetzung posten, hoffentlich dann mit guten Nachrichten zum Fortschritt des Projekts.

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Translation of the Energy Industry Act


I just want to give you a quick heads up in regard to the current state of my translation of the Energy Industry Act (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG):

I have translated roughly 300 of 370 pages. I am quite excited, because this means i can see the finish line at the horizon. After finishing the translation i will have to do some serious proof reading, but the book should go to print at the end of July (start of my summer vacation) at the latest (fingers crossed).

I think i will post the next update at the end of June, hopefully with some good news  on progress.

 

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Die Menschenwürde des Staatskonzerns Vattenfall: zum Atom-Urteil des Bundesverfassungsgerichts | Verfassungsblog


Hier ein sehr gelungener Beitrag von Herrn Steinbeis zur Frage, warum Vattenfall vor dem Bundesverfassungsgericht Beschwerde erheben konnte (und auch dies können sollte):

http://verfassungsblog.de/die-menschenwuerde-des-staatskonzerns-vattenfall-zum-atom-urteil-des-bundesverfassungsgerichts/#primary_menu_sandwich

Angebot und Nachfrage


Die Kaufprämie, eine Geschichte voller Missverständnisse. Geboren aus der Vorstellung, die Käufer wollen E-Fahrzeuge kaufen, diese seien aber lediglich zu teuer, sollte die Kaufprämie die Nachfrage ankurbeln.

Nun liegen die ersten Zahlen vor und diese sind ernüchternd: Im Juli 2016 wurden 785 E-Fahrzeuge zugelassen, im Juli 2015 – ohne Kaufprämie – waren es 962 Neuzulassungen. Was ist passiert? 

Die deutschen Autobauer versicherten stets, dass die Produktpalette groß und das Angebot weltweit führend sei. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Die Präsentation des Tesla Model 3 am 31. März 2016 verhagelte anscheinend den deutschen Autobauern die Zulassungszahlen bei den E-Fahrzeugen. Auch in Deutschland bildeten sich Schlangen vor den Tesla-Stores und so dürfte ein Großteil der Nachfrage in der Kompakt- und Mittelklasse vom Model 3 bedient werden.

Die These lautet also: Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen ist vorhanden, das Angebot nur bedingt.

Und so könnte die Kaufprämie, die noch über ein pralles Budget verfügt und bis 2019 läuft, zum Todesstoß für das Dieselfahrzeug werden: Wenn Tesla das Model 3 in 2018 und 2019 in den anvisierten Stückzahlen  von mehreren hunderttausend Fahrzeugen ausliefern kann, gäbe es – zumal mit Kaufprämie – keinen Grund, ein Dieselfahrzeug in der gehobenen Mittelklasse zu kaufen. 

BDEW: Ausbau der Ladeinfrastruktur kommt nicht voran


Gestern, am 17.03.2016, veröffentlichte der BDEW die aktuellen Zahlen zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur (Link) und der Ergebnis ist ernüchternd:

„Zum Jahresende 2015 standen Fahrern von Elektromobilen insgesamt 5.836 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung, lediglich 265 mehr als noch zur Jahresmitte 2015.“

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Es wird deutlich, dass sich das Verhältnis von öffentlichen Ladepunkten zu E-Fahrzeugen spürbar verschlechert hat. Eine ungute Entwicklung, kommt es doch für die Akzeptanz von E-Fahrzeugen auf ein gut verfügbares Ladenetz an.

Diese Zahlen sind letztlich nicht überraschend, da im Bereich der Errichtung und des Betriebs von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur ein Marktversagen nach makroökonomischen Grundsätzen vorliegt: Aufgrund verschiedener Effekte, wie etwa fallende Durchschnittskosten bei der Errichtung eines Ladenetzwerks oder auch die exklusive Vergabe der Stellplätze an einen Ladenetzbetreiber bilden sich lokale Monopole.

Dies bedeutet, dass der Ausbau nur dann vorankommen wird, wenn das öffentliche Ladenetz reguliert oder mit staatlichen Mitteln ausgebaut wird. Eine ausführliche Herleitung und Begründung dieser Effekte sowie einen Lösungsvorschlag finden Sie unter https://energyblawg.wordpress.com/2016/02/01/oeffentliche-ladesaeulen-das-unregulierte-oligopol/