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E-Mobilität in Deutschland beschleunigen – Ein Plädoyer für Regulierung (PDF) (Link entfernt)

Das Thesenpapier gibt es jetzt als eBook bei Amazon, eine Printversion ist auch veröffentlicht.

Hunderte Ladekarten, keine freie Wahl des Stromlieferanten, massiv überhöhte Preise für das Laden und viel zu wenige öffentlich zugängliche Ladesäulen – die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Deutschland liegt im Argen und bremst die Elektromobilität aus.

Dieses Thesenpapier greift diese Problemkreise auf und untersucht die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Deutschland. Dabei wird das Aufladen der Elektrofahrzeuge an öffentlich zugänglichen Ladepunkten sowohl in regulierungs- und kartellrechtlicher als auch ökonomischer Hinsicht betrachtet. Anhand von vier Thesen wird nachgewiesen, dass die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur Teil des Stromnetzes ist und ein regulatorisches Einschreiten aufgrund unterschiedlicher Formen des Marktversagens notwendig ist. So verhindern Roaming-Vereinbarungen zwischen den Ladestationsbetreibern den Wettbewerb und führen zu kartellrechtswidrig überhöhten Preisen und die exklusive Vergabe von öffentlichen Stellplätzen sowie Skalen- und Verbundeffekte führen zu Bildung von lokalen Monopolen.   Das Thesenpapier schließt mit konkreten Handlungsvorschlägen an den Gesetzgeber. Die hier präsentierten, rechtlichen Lösungsansätze sollen letztlich dazu dienen, dem elektromobilen Auto- oder Motorradfahrer bundesweite, sehr effiziente, preisgünstige und ausreichende Lademöglichkeiten zu eröffnen. Die deutsche Energiewirtschaft ist in diesem Zusammenhang aufgefordert, eine Ladeinfrastruktur für eine Million Fahrzeuge im Jahr 2020 bereitzustellen und hierfür effiziente Marktprozesse zu entwickeln.

 

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