The Model 3 by Tesla Motors will probably be sold out by April 1st


I am one of the people, who went to a Tesla Store today and reserved a car, which i haven’t even seen yet and  which will be delivered in Europe not until 2018. And i laid down 1,000 EUR as a (refundable) reservation charge. There are about 220 Tesla Stores worldwide and seeing the lines at the stores i would guess at least 100 people per store will reserve a Model 3 today. So as of today we are looking at 22,000 reservations for the Model 3, maybe even more than that. Starting with the unveiling event at 8:30 pm (pacific time) the online ordering process for the Model 3 will go live and i am guessing (it’s a wild guess) that Tesla could add another 100,000 online reservations during the event itself . With the current production capacity of Model S and X at 50,000 units per year, i would expect a starting production capacity for the Model 3 at 100,000 units at best. So if you are thinking about ordering a Tesla Model 3 better be quick, some other people want that car, too.

Here are some pics from around the world:

https://twitter.com/amynpirani/status/715551420812959744

Looks like this is the KODAK-Moment for the automotive sector after all. Exciting times.

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BDEW: Ausbau der Ladeinfrastruktur kommt nicht voran


Gestern, am 17.03.2016, veröffentlichte der BDEW die aktuellen Zahlen zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur (Link) und der Ergebnis ist ernüchternd:

„Zum Jahresende 2015 standen Fahrern von Elektromobilen insgesamt 5.836 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung, lediglich 265 mehr als noch zur Jahresmitte 2015.“

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Es wird deutlich, dass sich das Verhältnis von öffentlichen Ladepunkten zu E-Fahrzeugen spürbar verschlechert hat. Eine ungute Entwicklung, kommt es doch für die Akzeptanz von E-Fahrzeugen auf ein gut verfügbares Ladenetz an.

Diese Zahlen sind letztlich nicht überraschend, da im Bereich der Errichtung und des Betriebs von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur ein Marktversagen nach makroökonomischen Grundsätzen vorliegt: Aufgrund verschiedener Effekte, wie etwa fallende Durchschnittskosten bei der Errichtung eines Ladenetzwerks oder auch die exklusive Vergabe der Stellplätze an einen Ladenetzbetreiber bilden sich lokale Monopole.

Dies bedeutet, dass der Ausbau nur dann vorankommen wird, wenn das öffentliche Ladenetz reguliert oder mit staatlichen Mitteln ausgebaut wird. Eine ausführliche Herleitung und Begründung dieser Effekte sowie einen Lösungsvorschlag finden Sie unter https://energyblawg.wordpress.com/2016/02/01/oeffentliche-ladesaeulen-das-unregulierte-oligopol/

Keine Geschäftsgeheimnisse im natürlichen Monopol


Lange Zeit war die EEG-Umlage als einer der Treiber für die Strompreise von Letztverbrauchern im Fokus. Kein Wunder, machte die EEG-Umlage doch im Jahr 2014 bereits 22 % des Strompreises aus:

Corporate Design; Barriefreiheit

Quelle: Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2014, S. 167

Der Anteil der Netzentgelte am Strompreis lag im Jahr 2014 noch bei 22,7 % (Nettonetzentgelt plus Entgelt für Abrechnung, Messung und Messstellenbetrieb) und hat nun mittlerweile die 25 %-Schwelle vielfach schon überschritten.

Doch während die Ermittlung der EEG-Umlage transparent und nachvollziehbar erfolgt (die Daten sind auf http://www.netztransparenz.de einsehbar), sind die Netzentgelte eine einzige Blackbox. Netzentgelte werden durch die Bundesnetzagentur und die Landesregulierungsbehörden genehmigt, aber eine Veröffentlichung dieser Genehmigungen erfolgt – anders als in § 74 EnWG vorgeschrieben – nur gelegentlich und selbst dann nur mit geschwärzten Zahlen, so z.B.:

bescheid

Dieser intransparenten Praxis hat nun das Verwaltungsgericht Köln einen Riegel vorgeschoben und in einem Urteil (Link) angeordnet, dass die Bundesnetzagentur entsprechende Unterlagen – ohne Schwärzungen – veröffentlichen muss. So führt das Gericht richtigerweise aus:

Es bestehe im Fall der Beigeladenen ein sog. natürliches Monopol. In diesem Fall existiere keine wirkliche Wettbewerbssituation.

Netznutzer und Letztverbraucher können also in Zukunft nachprüfen, wie sich der größte Kostenblock des Strompreises zusammensetzt.

Der Strom der Wahrheit…


…fließt durch Kanäle von Irrtümern.*

In Zeiten rasant steigender Strompreise finden sich doch erstaunlich viele Stromanbieter, die Strom für Haushaltskunden zu Preisen von 19,99 Cent/kWh (oder sogar weniger) anbieten. Kann das funktionieren?

Ich habe in folgender Berechnung (PDF) einmal alle Kosten, die ein Stromanbieter für eine Haushaltsbelieferung in seiner Kalkulation unterbringen muss, exemplarisch am Beispiel des Netzgebietes Hamburg aufgelistet. Dabei handelt es sich ausschließlich um Kosten, denen der Stromanbieter nicht ausweichen kann – für die es also bei einer Belieferung von Haushaltskunden keine Befreiung oder Entlastung gibt. Die zugrunde gelegte Strommenge von 3.147 kWh habe ich aus diesem Wikipedia-Artikel entnommen, sie entspricht demnach in etwa einem 2-Personen-Haushalt oder einem sparsamen 3-Personen-Haushalt.

Im Ergebnis erwirtschaftet so ein Geschäftsmodell also einen Fehlbetrag von über 100 EUR pro Jahr und Kunde. Rechnen Sie weiter: Wie lange kann ein Anbieter solche Unterdeckungen wohl aushalten? Bei 100.000 Bestandskunden wäre dies immerhin ein Minus von 10 Millionen EUR pro Jahr.

*Rabindranath Thakur, indischer Dichter und Philosoph